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Der von Ken Miles gefahrene Ford Shelby GT350 wurde für 5,2 Millionen US-Dollar verkauft

Jun 20, 2023Jun 20, 2023

Eines der Autos, auf die man bei Mecums Original Spring Classic-Auktion am vergangenen Wochenende in Indianapolis achten sollte, war der berühmte Ford Shelby GT350 Competition von 1965, den Ken Miles 1965 fuhr. Würde er die Marke übertreffen, die der Mustang GT von Bullitt von 1968 gesetzt hatte?

Die Antwort lautet unglaublicherweise ja. Mit einem Zuschlag von 3,85 Millionen US-Dollar (das entspricht 5,2 Millionen CAD zum aktuellen Wechselkurs) wurde Miles‘ Auto zum teuersten Mustang aller Zeiten – zumindest soweit wir wissen. Damit wurden die 3,4 Millionen US-Dollar (4,4 Millionen CAD), die Steve McQueens ikonisches, grün lackiertes Pony-Car einbrachte, deutlich übertroffen.

Dieser besondere Shelby GT350 Competition (Fahrgestellnummer 5R002) war der erste, der am 14. Februar 1965 an einem genehmigten Rennen auf dem Green Valley Raceway in Smithfield, Texas, teilnahm. Miles gewann das Rennen und stellte das beeindruckende Potenzial des Autos unter Beweis, indem er einmal in die Luft flog was zu dem Spitznamen „Fliegender Mustang“ führte.

Natürlich ist Miles nicht der einzige renommierte Fahrer, der Zeit am Steuer verbracht hat. Auch Bob Bondurant, Chuck Cantwell, Peter Brock, Jerry Titus und der legendäre Carroll Shelby hatten die Ehre.

Das Auto 5R002 war auch der erste GT350R und der zweite aller von Shelby selbst gebauten GT350. Als Prototyp wurden mehrere Teile verwendet, die in den 34 für 1965 gebauten GT350R-Serienmodellen nicht zu finden waren.

Die Liste umfasst einen modifizierten 289-Kubikzoll-V8-Motor (4,7 Liter), ein verbessertes Kühlsystem, eine neue Fahrwerksabstimmung, Karosserieteile aus Glasfaser und Plexiglasfenster. Das reduzierte Cockpit wurde um einen vollständigen Überrollkäfig erweitert, um den Wettbewerbsbestimmungen zu entsprechen.

1966 verkaufte Shelby das Auto für 4.000 US-Dollar an einen Ford-Ingenieur namens Bill Clawson. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wechselte es noch mehrmals den Besitzer und landete im Shelby American Museum in Boulder, Colorado, bevor der Sammler John Atzbach es 2010 erwarb und es in seine ursprüngliche Rennkonfiguration zurückversetzen ließ.

Unterdessen feiert Ford dieses Erbe mit einem neuen 2020 Mustang Shelby GT350 Heritage Edition-Paket, das auf 1.965 Einheiten limitiert ist.